Es lebe der Fussball!

Das Fussballteam des Bundesverwaltungsgerichts trifft sich zweimal pro Woche zum gemeinsamen Spiel – ideal für alle, die in der Mittagspause dem schönsten Sport frönen möchten.

12.03.2026 - Rocco Maglio

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Zwei Frauen und sechs Männer spielen auf dem Rasen Fussball.
Jeden Dienstag und Mittwoch wird Fussball gespielt, sofern sich mindestens sechs Personen angemeldet haben. (Bild: Rocco Maglio)

Der Schauplatz ist die Ostschweiz an einem sonnigen und heissen Junitag nach mehreren Regentagen. Das Fussballerherz schlägt schneller, die Spannung steigt. Nach vielen Jahren einer vorsorglich selbst auferlegten Pause kehrt der Autor heute wieder zum Fussball zurück. Wie wird der Körper auf Zweikämpfe, abrupte Antritte, Stopps und Richtungswechsel reagieren? 

Das Team des Bundesverwaltungsgerichts (Team TAF) nimmt den Neuzugang herzlich auf: «Obschon wir viele Interessierte auf der Liste haben, ist es jede Woche eine Lotterie, ob wir ein Spiel durchführen», erklärt der Koordinator der Gruppe. Die Mindestzahl liegt bei sechs, mit acht oder zehn Spielern macht es aber mehr Spass.

«Die Stimmung in den Umkleiden ist entspannt, die Mannschaft bunt gemischt: Männer und Frauen verschiedener Sprachen und Funktionen treffen sich jede Woche, um gemeinsam zu kicken.»

Rocco Maglio

Spass im Mittelpunkt
«Bonjour les amis! Hoi zämä!» Die Stimmung in den Umkleiden ist ausgelassen, das Team bunt gemischt. Männer und Frauen verschiedener Sprachen und Funktionen treffen sich jede Woche, um gemeinsam zu kicken. Auf dem Platz wird gelaufen, fair gespielt und es geht mit spürbarer Freude zur Sache. Mit Rufen wie «Bien joué!», «Mir händ en Goalie!» und «Avanti, avanti!» feuert man die Mitspielenden und manchmal auch die Gegenseite an. An diesem heissen Sommertag ist eine Trinkpause Pflicht.

Die Gruppe organisiert sich über eine App. Gespielt wird dienstags und mittwochs in der Mittagspause: im Sommer auf dem Fussballplatz in der Nähe des Gerichts, im Winter in einer Turnhalle – beide mit getrennten Umkleiden für Frauen und Männer. Nach dem Sport essen manche ein Sandwich am Schreibtisch, andere treffen sich in der Cafeteria. «Buon pomeriggio! Bist du nächste Woche wieder dabei?», wird der Autor von mehreren Seiten gefragt. Von der Euphorie gepackt, wäre er geneigt, «ja gerne» zu antworten, aber er wartet lieber die Reaktion seines Körpers ab. Die kommt bereits am Folgetag unmissverständlich: «Besser sein lassen.» Dennoch: «Forza Team TAF!»

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