Im Einsatz für die Informationssicherheit

Wenn es am Bundesverwaltungsgericht um Informationssicherheit und Datenschutz geht, ist man bei Jonas Seiterle und Giovanni Melone an der richtigen Adresse.

24.09.2026 - Katharina Zürcher

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Giovanni Melone, Jonas Seiterle, Informationssicherheit
Giovanni Melone und Jonas Seiterle sorgen dafür, dass alle Informationen am Gericht sicher sind. (Bild: Erwin Lötscher)

Es ist rasch passiert und kann gravierende Folgen haben: der unbedachte Klick auf einen Link, das gedankenlose Weitergeben einer Information. «Der Klick auf einen falschen Link kann genügen, um jemandem unbeschränkten Zugriff auf alle Daten im Computer zu gewähren», sagt Jonas Seiterle, «und zwar, ohne dass die betroffene Person etwas davon merkt.» Passwörter, Kontodaten, vertrauliche Dokumente und Informationen: Darauf haben es Cyberkriminelle abgesehen, damit betreiben sie ihr lukratives «Geschäft», das dank künstlicher Intelligenz ein neues Level erreicht hat. Da technische Abwehrmassnahmen tendenziell einen Schritt hinterherhinken, sind Aufmerksamkeit und Vorsicht der beste Schutz gegen Kriminalität im Internet. 

Beste Voraussetzungen
So ist denn Präventionsarbeit ein wichtiger Teil der Tätigkeit von Jonas Seiterle, der als Informationssicherheits- und Datenschutzbeauftragter des Bundesverwaltungsgerichts tätig ist, und dem Informationssicherheits- und IT-Sicherheitsbeauftragten Giovanni Melone. Beide sind in ihren jeweiligen Tätigkeitsfeldern unabhängig. «Wir fungieren als Bindeglied zwischen Technik, Recht und Organisation», sagt Giovanni Melone, der als IT-Spezialist mit einer Zusatzausbildung im Bereich Cybersecurity und Risikomanagement bestens gerüstet ist für seine anspruchsvolle und wichtige Aufgabe. Auch Jurist Jonas Seiterle, der einen CAS in Datenschutz absolviert hat, bringt für seine Aufgabe beste Voraussetzungen mit. Zudem ergänzen sich die beiden auch sprachlich: Jonas Seiterle ist zweisprachig Französisch und Deutsch, Giovanni Melone Deutsch und Italienisch.

«Mir gefällt die Vielfalt der Aufgaben an der Schnittstelle von Technik und Juristerei.»

Jonas Seiterle

Risiken erkennen und minimieren
Gemeinsam sorgen die beiden dafür, dass am Bundesverwaltungsgericht alle Informationen, ob digital oder auf Papier, sicher sind, dass Gesetze eingehalten, Risiken erkannt und minimiert werden und dass alle Mitarbeitenden im Umgang mit sensiblen Informationen geschult sind. Die gesetzliche Grundlage ihrer Tätigkeit bildet Art. 81 Abs. 1 ISG. Ihr Aufgabenkatalog ist umfangreich; er reicht vom Planen der gesamten Informationssicherheit über die Umsetzung der Bundesvorgaben zur IT-Sicherheit bis hin zu Handlungsempfehlungen in der Rechtsanwendung. Auch das Bearbeiten externer Anliegen, etwa statistische Auskünfte oder Anfragen gemäss Öffentlichkeitsgesetz, fallen in ihre Zuständigkeit. «Mir gefällt die Vielfalt der Aufgaben an der Schnittstelle von Technik und Juristerei sehr», sagt Jonas Seiterle, und Giovanni Melone ergänzt: «Unsere Arbeit ist nicht nur herausfordernd und spannend, sondern auch sehr sinnvoll.»

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