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Gesund und motiviert dank Bewegung

Das Sport- und Fitnessangebot am BVGer wird durch Samuele Di Santo organisiert. Für den HR-Fachspezialisten, der eher im Fitnessstudio als auf Partys anzutreffen ist, steht das Wohlbefinden der Mitarbeitenden an erster Stelle.

04.11.2026 - Katharina Zürcher

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Samuele Di Santo, gesund, motiviert, Bewegung
«Nach einem langen Tag im Büro gibt es nichts Besseres als eine Runde im Gym»: Samuele Di Santo. (Bild: Katharina Zürcher)

Wenn Samuele Di Santo einen Zauberstab hätte, müsste er nicht lange überlegen: «Zuerst würde ich das ehemalige Fumoir in einen Bewegungsraum umgestalten und dann im Archiv einen Kraftraum einrichten.» Schmunzelnd fügt er hinzu: «Ersteres ist auch ohne Zauberstab umsetzbar, doch Zweiteres geht erst, wenn wir einmal komplett aufs digitale Dossier umgestellt haben.» Der Fachspezialist von HR Services + Support ist überzeugt, dass Bewegung ein zentrales Element der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGM) ist. «Ich sehe es bei mir: Nach einem langen Tag im Büro oder in der Schule gibt es nichts Besseres als eine Runde im Gym. Und zwar gerade dann, wenn ich mich zum Studiobesuch überwinden muss, weil ich am liebsten nur noch aufs Sofa sinken würde.»

Die Fussballschuhe hängen am Nagel
Sport war schon immer wichtig in Samuele Di Santos Leben: «Ich begann im Alter von fünf Jahren mit Fussball und spielte mich dann bis zur höchsten Jugendfussball-Liga des SC Brühls hoch.» Entsprechend schwer fiel es ihm, die Fussballschuhe vor einigen Monaten an den Nagel zu hängen. «Es ging zeitlich einfach nicht mehr auf.» Kein Wunder, denn seit dem Abschluss seiner KV-Lehre am Bundesverwaltungsgericht im Jahr 2021 ruht er sich nicht auf den Lorbeeren aus, sondern gibt noch mehr Gas. Zunächst absolvierte er die einjährige Vollzeit-Berufsmaturitätsschule und arbeitete daneben einen Nachmittag pro Woche in der Abteilungskanzlei VI und später auch im HR-Team. Als dort nach Abschluss der Weiterbildung eine Stelle frei wurde, bewarb er sich erfolgreich. «Im HR hat es mir schon während der Lehre sehr gut gefallen. Ich mag den Kontakt mit Menschen und möchte, dass sie sich an ihrem Arbeitsplatz wohlfühlen.» 

Das glaubt man dem jungen Mann mit süditalienischen Wurzeln gerne. Er wirkt zugänglich, kommuniziert klar und scheint sehr genau zu wissen, was er will. So hat er nach der Berufsmaturität die berufsbegleitende Weiterbildung zum Personalsachbearbeiter absolviert. Und damit nicht genug: Vor eineinhalb Jahren hat er das Studium der Betriebsökonomie an der Fachhochschule St. Gallen begonnen. Das Assessment-Jahr hat er bereits erfolgreich hinter sich gebracht. Was ist sein Berufsziel nach Abschluss des Studiums? «Eine Tätigkeit im höheren Management würde mich reizen.» 

«Bewegung ist ein zentrales Element der betrieblichen Gesundheitsförderung.»

Samuele Di Santo

Eine Schwäche für Süsses
Wird ihm die intensive Kombination aus Arbeit und Lernen, die er seit sieben Jahren lebt, nie zu viel? «Herausforderungen motivieren mich», antwortet Samuele Di Santo, «unter Druck bringe ich die besten Leistungen.» Dass daneben kein ausschweifendes Partyleben mehr möglich ist, stört den 22-Jährigen nicht: «Ich trinke wie viele meiner Generation kaum Alkohol und gehe weniger auf Partys, dafür mehr ins Fitnessstudio.» Zudem bewege er sich im Alltag möglichst viel, komme etwa immer zu Fuss zur Arbeit. Auf die Ernährung hingegen achtet er nicht speziell: «Ich kann zum Glück essen, was ich will. Und ich habe eine Schwäche für Süsses!»

So ist es in erster Linie seine Freude an der Bewegung, die ihn fit und gesund hält. Damit scheint die Rolle des Sportverantwortlichen am Bundesverwaltungsgericht wie für ihn geschaffen. Wobei: «Zuerst schluckte ich schon einmal leer, als diese Aufgabe gleich nach Stellenantritt an mich herangetragen wurde.» Doch er nahm die Herausforderung an und führte als Erstes eine Umfrage durch, um die Bedürfnisse der Mitarbeitenden zu ermitteln. Die Mitarbeitenden haben jeweils über Mittag die Qual der Wahl: Das Bewegungsangebot reicht von «Fit am Schreibtisch» über Yoga und Pilates bis zum Fussballtraining. Auch Tischtennis, Badminton und Outdoor-Fitness sind dabei. Und doch ist Samuele Di Santo noch nicht ganz zufrieden. Denn er weiss, welche Wünsche die Mitarbeitenden noch hätten. Aber zu deren Verwirklichung bräuchte er einen Zauberstab.

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