website.ui.media_releases.no_media_release_title website.ui.media_releases.available_de website.ui.media_releases.available_fr website.ui.media_releases.available_it

website.ui.blog.no_media_release_text

Anstieg der Geschäftslast und entscheidende Fortschritte in der digitalen Transformation

Die Geschäftslast des Bundesverwaltungsgerichts nahm im Berichtsjahr erneut deutlich zu. Gleichzeitig erzielte das Gericht wesentliche Fortschritte bei der digitalen Transformation seiner Arbeitsprozesse im Rahmen des Organisationsentwicklungsvorhabens eTAF.

17.03.2026

Teilen

Im Jahr 2025 gingen beim Bundesverwaltungsgericht insgesamt 10 104 neue Fälle ein (Vorjahr: 8208). Aus dem Vorjahr wurden 6685 hängige Verfahren übernommen. Insgesamt konnten 8242 Fälle abgeschlossen werden (Vorjahr: 7146). Trotz der hohen Erledigungszahl stieg der Pendenzenbestand weiter an. Positiv entwickelte sich hingegen die durchschnittliche Verfahrensdauer, die mit 241 Tagen unter dem Vorjahreswert lag (2024: 249 Tage).

Im Berichtsjahr brachte das Gericht sein Organisationsentwicklungsvorhaben eTAF massgeblich voran. Dieses Modernisierungsprojekt bezweckt die schrittweise Digitalisierung der Arbeitsprozesse, die Optimierung der internen Abläufe sowie die Vereinfachung des Zugangs zur Justiz. Die neue Lösung wird künftig die bestehenden Systeme ablösen.

Parallel dazu bereitet das Gericht die Teilnahme an der Pilotphase des nationalen Projekts Justitia 4.0 vor, einer schweizweiten Initiative zur Harmonisierung der digitalen Justiz. In diesem Zusammenhang kommen insbesondere die eJustizakte-Applikation (JAA) sowie die Plattform justitia.swiss für den elektronischen Rechtsverkehr zum Einsatz. 

Auch personell ergaben sich im Berichtsjahr Veränderungen. Vier neue Richter sowie eine neue Richterin traten 2025 ihr Amt an. Zudem wählten die eidgenössischen Räte in der Herbstsession 2025 zwei neue Richter an das Gericht. Beide nahmen ihre Tätigkeit Anfang 2026 auf. Mit diesen organisatorischen, personellen und technologischen Entwicklungen stärkt das Bundesverwaltungsgericht seine Leistungsfähigkeit und schafft die Voraussetzungen für eine weiterhin effiziente und zeitgemässe Rechtsprechung.

Kontakt

Rocco Maglio
Rocco Maglio

Medienbeauftragter